Novo Nordisk A/S Novo Nordisk Pharma AG Novo Nordisk Pharma AG
 
Suchen
 Suchen
Diese Seite weiterempfehlenDrucken

Dawn-Studie


Dawn – Zahlen, Daten, Fakten  

Was ist Dawn?

Die erste weltweite, repräsentative Studie zu den psycho-sozialen Aspekten von Diabetes: "Diabetes Ansichten, Wünschen und Nöten"

Befragt wurden:

  • 5'426 Erwachsene ab 18 Jahren mit Diabetes
  • 2'194 niedergelassene Ärzte
  • 556 Spezialisten (Endokrinologen, Diabetologen)
  • 1'122 Krankenschwestern und Diabetes-Beraterinnen

In persönlichen oder telefonischen Interviews von 30 bis 50 Minuten Dauer in den folgenden 13 Ländern:
Australien, Grossbritannien, Norwegen, Dänemark, Indien, Polen, Deutschland, Japan, Schweden, Frankreich, Niederlande, Spanien, USA

 

Welche Ziele verfolgt Dawn?

  • Die Ansichten und Einstellungen von Patienten zu Diabetes besser verstehen
  • Einsichten in die Haltungen und Verantwortlichkeiten von gesundheitspolitischen Entscheidern und Versorgern erhalten
  • Möglichkeiten für eine Verbesserung des psycho-sozialen Diabetes-Managements erkennen
  • Die grössten psycho-sozialen Barrieren sehen und Wege zu ihrer Lösung finden im Sinne eines effektiveren Selbstmanagements der Krankheit in der ganzen Welt
  • Ärzten, Diabetes-Beraterinnen und Gesundheitspolitikern Informationen an die Hand geben, damit sie Entscheidungen treffen und nationale Diabetes-Versorgungsprogramme auflegen können
  • Die entscheidenden Punkte identifizieren, an denen die Zusammenarbeit zwischen den an der Diabetes-Versorgung Beteiligten unbedingt verbessert werden muss

 

Wer steht hinter Dawn?

Eine weltweite Initiative von Novo Nordisk in Zusammenarbeit mit einem wissenschaftlichen Expertengremium unter Schirmherrschaft der Internationalen Diabetes Föderation

 

Was sind die wichtigsten Ergebnisse von Dawn?

  • Soziale Unterstützung und emotionales Wohlbefinden sind für den Diabetes-Patienten der Dreh- und Angelpunkt eines guten Selbstmanagements
  • Die derzeitigen Standards der Diabetes-Versorgung beinhalten keine Evidenzbasierten Ansätze für den Umgang mit den psycho-sozialen Problemen von Diabetes-Patienten
  • Wenn eine spezifische psycho-soziale Unterstützungskomponente mit der medizinischen Versorgung kombiniert würde, könnten bessere Therapieergebnisse bei Diabetes erzielt werden.
  • Ein Drittel der befragten Patienten berichten von einem ‚schlechten Allgemeinzustand‘ und nur etwa 10% sagen, sie ‚fühlen sich gut‘ – dies gilt für Diabetes Typ 1 und Diabetes Typ 2 Patienten etwa gleichermassen
  • Mehr als 30% der Diabetes-Beraterinnen sind der Meinung, dass die Patienten Schwierigkeiten haben in der Kommunikation mit dem Arzt
    Weniger als die Hälfte der Ärzte sehen sich in der Lage, die psychologischen Bedürfnisse ihrer Patienten einzuschätzen
  • Typ 1 Diabetes Patienten berichten, dass sie im Durchschnitt 16 Monate gebraucht hätten, bis sie wirklich realisiert hatten, dass der Diabetes sie ein Leben lang begleiten würde. Typ 2 Diabetiker hingegen akzeptieren dies schon nach 8 Monaten. Lediglich 40% aller befragten Patienten sagten, sie hätten den chronischen Charakter ihrer Krankheit sofort nach der Diagnose erfasst.
  • Angst war die häufigste Reaktion auf die Diagnose ‚Diabetes‘ – bei Typ 1 und Typ 2 Patienten – sowie die Gedanken darüber, welche Auswirkungen die Krankheit wohl auf ihr Leben haben würde. Dies wirft neues Licht in das Dunkel der vielen psychologischen Probleme im Zusammenhang mit der Diabetes-Diagnose und könnte neue Ansätze dafür liefern zu lernen, wie man mit dieser Krankheit besser leben kann
  • DAWN belegt, dass gerade die durch die Krankheit ausgelöste psychische Belastung von den Ärzten nicht immer wahrgenommen oder angemessen berücksichtigt wird
  • Etwa 50% der Patienten hatten grosse Sorge um ihr Gewicht, machten sich ständig Gedanken, dass ihre Krankheit schlimmer werden würde und hatten Angst vor Unterzuckerungen
  • Beinahe 40% der Patienten fühlen sich durch ihren Diabetes sehr gestresst, haben Angst, der Verantwortung für ihre Familie nicht mehr nachkommen zu können und fühlen sich angespannter als die meisten Menschen, die sie kennen

Download der DAWN Studie